Kletterwände

Von leicht bis schwer, von klein bis individuell.

Kletterwand kaufen – Drinnen und Draußen

Was ist wichtig, wenn man sich eine Kletterwand zulegen möchte

Klettern liegt voll im Trend, das ist sowohl in den Kletterhallen der Republik als auch in den Magazinständern im Supermarkt ersichtlich. Überall wird fleißig geklettert, gekraxelt und dafür trainiert. Wir Jungs und Mädels von Bergwasser sind schon Berufs wegen passionierte Kletterer und so war der Weg zu Kletterwänden nicht weit. Bei uns sind Hauswände, Kinderzimmer und sogar Schubladenhalter mit Klettergriffen ausgestattet.

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Und um das auch Ihnen zu ermöglichen, haben wir hier die aus unserer Sicht besten Produkte für Sie zusammengestellt. Kletterwände für jeden Zweck.

Kletterwand Übersicht – Kategorien

Unsere Kletterwand Bestseller: Für Kinder, Drinnen und Draußen

Kindergeeignet

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Spaßgarantie

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Geprüfte Qualität

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Ab 500,- Euro

Kletterwand Definition – Was macht eine gute Kletterwand überhaupt aus?

kletterwand kaufenEine Kletterwand ist ein vom Mensch nachgebauter Fels. Ein natürliches Beispiel ist ein Klettergarten. Das Aussehen einer Kletterwand hängt dabei sehr vom Verwendungszweck ab. Folgende Beschreibungen treffen aber auf die meisten Kletterwände zu. Generell gibt es zwei Möglichkeiten an einer Wand zu klettern. Dabei wird unterschieden in das sicherungsfreie „Bouldern“ (seitliches Klettern ohne Höhengewinn) und das gesicherte (Toprope oder Vorstieg) Klettern nach oben. Die Kletterer halten sich dabei an speziell beschichteten Holzelementen (eine Sandbeschichtung erhöht die Griffsicherheit) oder Felsnachbildungen fest. Die verschiedenen Kletterrouten werden dabei durch eine farbliche Markierung gekennzeichnet. Jede Farbe steht für eine andere Schwierigkeitsstufe. Eine qualitative Kletterwand sollte deutlich den Hersteller ausweisen und die maximale Anzahl an Kletterern. Natürlich kann eine Kletterwand aber auch selber gebaut werden. Hier gilt es ganz besondere Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten.

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kletterwand kaufen 1Eine Kinder Kletterwand geht dabei selten über 2 Meter um die Gefahr beim Sturz zu minimieren. Für diese Kletterwand braucht der Kletterer keine Sicherung. Es empfiehlt sich aber die Kinder nicht unbeaufsichtigt klettern zu lassen.

Die Indoor Kletterwand ist das gängigste Modell. Diese ist mindestens 3 Meter hoch und lässt die Wahl von verschiedene Ketterrouten zu. Durch Löcher in der Unterkonstruktion, in welcher die Klettergriffe verschraubt sind, können ohne großen Aufwand neue Routen gebaut werden und das Klettererlebnis spannend halten.

Outdoor Kletterwände unterliegen besonderen Sicherheitsmaßnahmen. So dürfen diese zum Beispiel nicht ungesichert sein, wenn die Wand über 3 Meter hoch ist (gilt auch für öffentlich Zugängliche Indoor Kletterwände). Das kann durch eine Einzäunung (mindestens 2 Meter hoher Zaun) oder durch die Demontage der Klettergriffe im unteren Bereich geschehen. Eine einfache Beschilderung „Klettern auf eigene Gefahr“ ist keine Sicherung. Outdoor Kletterwände findet man an eigens dafür gebauten Wänden, als auch an Gebäudemauern und Brückenpfosten.

kletterwand kaufen 2Der Trendsport Klettern wurde auch von vielen Freizeitanbietern erkannt. Dazu gibt es heute mobile Kletterwände, die flexibel aufgebaut und an die Örtlichkeiten angepasst werden können. Eindrucksvoll sind die einer Hüpfburg ähnelnde Kletterwände die aufgeblasen wie eine kleine Bergkuppe aussehen.

Seit Juli 2007 gibt es eine verbindliche Norm an die sich alle Hersteller halten müssen (DIN EN 12572). Hier werden die Sicherungspunkte auf eine Maximalbelastung getestet und gewisse Anforderungen an die Konstruktion überprüft.

Wenn Sie eine Kletterwand kaufen möchten, sollten Sie folgende Information haben:

  • Wo soll die Kletterwand stehen
  • Wer soll darauf klettern
  • Was möchten Sie ausgeben
  • Verfügen Sie über eine Wand, welche die Statikvoraussetzungen erfüllt

Generell kann man die folgenden Kletterwände unterscheiden:

  • Kinder Kletterwand
  • Indoor Kletterwand
  • Outdoor Kletterwand
  • Mobile Kletterwand

Vor dem Kletterwand Kauf – hier Bilder von verschiedenen Kletterwänden anschauen

kletterwand kaufen 11

Kletterwandverkaeufer Julian und Christian
Ruf uns an unter: 08326 997 97 98

ÜBER UNS

Warum klettern wir?
Weil wir glauben, dass Klettern eine der ursprünglichsten Fortbewegungsarten ist. Und weil es natürlich ist, auf hohe Dinge zu klettern und sich in der Natur und im Einklang mit derselben zu bewegen. Deshalb klettern wir. Und da wir in Deutschland leider nicht immer draußen klettern können, haben wir uns mit Haut und Haaren den Kletterwänden verschrieben.

Was tun wir?
Wir klettern gerne drinnen & draußen. Und wenn es draußen kalt & garstig ist, sitzen wir in der Werkstatt und bauen lustige Kletterelemente. Manchmal nur aus Langeweile, manchmal für den Kindergarten. Aber wichtig ist, dass wir es gerne tun.

25+2 Fehler, die nie passieren sollten

Klettern ist ein sehr sicherer Sport, besonders wenn man sich an ein paar einfache Regeln hält. Julian und Chris gehen seit vielen Jahren in die Berge und haben ein paar der wichtigsten Dinge zusammen getragen, damit der Ausflug auch ein spaßiges Event bleibt. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sollte Ihnen noch etwas fehlen schreiben Sie uns gerne.

1. Knotencheck unterlassen

Wichtig ist, dass Sie Ihre Knoten immer selbst prüfen. Ist alles richtig gebunden? Ist alles angezogen? Richtig durch den Gurt eingefädelt? Ist der Seilrest hinter dem Knoten noch lang genug? Überprüfen Sie auch die Knoten Ihres Kletterpartners.

Ein Auszug aus dem wahren Leben: Ein berühmter Doppelcheck Fehler ist der Lynn Hill Unfall in Buoux, Frankreich, im Jahr 1989. Bei der Lynn Hill – bereits damals eine 7a Bergsteigerin (5.13) – vom oberen Ende einer Aufwärmwand ins Seil fiel. Ihr nicht fertig geknoteter Sicherungsknoten löste sich durch die Belastung. Sie stürzte 23 Meter auf den Boden, überlebt aber knapp. Hill sagt, sie habe sich von einem Gespräch ablenken lassen und vergessen, den Knoten richtig zu beenden. Ein übergroßer Pullover versteckte den Fehler noch dazu.

2. Keinen Helm tragen

Bergsteiger tragen Helme viel häufiger als Sportkletterer, aber warum? Deck, ein Schlag gegen die Wand, ein Flip Kopfüber und loses Gestein sind schließlich immer eine Gefahr. Bewerten Sie alle Risiken, bevor Sie los klettern. Es sollte keine keine Mode-basierte Entscheidung sein, den Kopf nicht zu schützen.


3. Mehr Vertrauen als Kompetenz

Geben Sie alles um ein besserer Kletterer zu werden, aber unterschätzen Sie nicht die Risiken und beurteilen Sie Ihre Fähigkeit richtig, um die Gefahr zu minimieren. In den Alpen ist ein der häufigsten Unfallursachen die eigene Selbstüberschätzung.

4. Gedankenlose Sicherung

Es gibt viele Möglichkeiten beim Sichern Fehler zu machen. Beim Sichern auf dem Boden zum Beispiel, kann das Lösen der Hand vom Bremsseil (auch mit einem Förderbremseinrichtung) schnell zu einem gefährlichen Sturz führen. Ein weiterer häufiger Fehler ist zu weit weg von der Wand zu stehen. Sollte der Kletterer fallen, wird man schnell über den Boden gezogen. Auch eine große auf dem Boden liegende Seilschlaufe ist der falsche Weg eine weiche Sicherung zu gewährleisten. Immer gilt, dass Sie sich den Austausch von belanglosen Informationen, die nicht dem Klettern dienen, verkneifen bis der Kletterer wieder sicher auf dem Boden ist.

5. Vergessen in das Seilende einen Knoten zu machen

Sie können endlos debattieren, wie man eine dreiteiligen Ankerknoten perfektioniert, aber es ist eher üblich, sich beim Abseilen an einer Kletterwand zu verletzen, als das ein Ankerkonten beim Bergsteigen aufgeht. Auch wenn Ihre Route nur eine Seillänge misst, sollten Sie immer einen Knoten in das Ende des Seiles binden, und dieses ebenfalls am Seilsack oder sich selbst fest machen. Das sollten Sie aus Gewohnheit tun und nicht nur, wenn Sie denken, dass das Seil nicht reichen könnten. Das Verknoten des Seilendes ist beim Abseilen genauso wichtig. Selbst unter erfahrenen Kletterern passiert es tragischer Weise häufig, dass das Seil beim Abseilen einfach durchrutscht.

Ein Auszug aus dem wahren Leben: Im Jahr 2007 stirbt Lara Kellog, eine erfahrener Bergsteigerin, beim Abseilen während dem Rückzug aus dem Nordosten Buttress in Alaskas Ruth-Schlucht. Sie wurde nach einem Sturz von über 300 Metern getötet.

6. Beim Vorstiegsichern das Seil hinter dem Bein

Immer wenn Sie ein Hindernis überquert haben, aus einem Überhang steigen, oder einen Schritt nach hinten oder unten machen, laufen Sie Gefahr ein Bein auf die „bergauf“ Seite des Seils zu bewegen. Wenn Sie in dieser Position abstürzen, werden Sie durch eine Drehung wahrscheinlich mit dem Kopf nach unten fallen. Schwere Kopfverletzungen können die Folge sein. Sie sollten ein „Spinnen Gespür“ entwickeln, sodass wenn ein Bein über die Linie bewegt wird, Sie das Problem sofort beheben, auch wenn Sie Ihren Rotpunkt Versuch mit diesem Tun ruinieren.

7. Schlechte Kommunikation

Vielleicht ist es windig, oder der Weg ist sehr lang, oder Sie klettern in der Nähe einer lauten Autobahn, sodass Sie kaum etwas hören. Unabhängig davon sollten Sie sich mit Ihrem Partner, bevor Sie in die Wand steigen, über Ihre Pläne unterhalten, was Sie machen möchten, wenn Sie einen Fixpunkt erreichen. Möchten Sie passiv abgeseilt werden, oder eine aktive Selbstsicherung machen? Ein Missverständnis kann verheerend sein.

8. Karabiner über eine Kante

Wenn Sie ein Seil verlängern müssen, nutzen Sie einen Bolzen Clip, um zu sehen, wo das Seil-End mit Karabiner landet. Wenn es genau über einer Kante hängt, könnte der Karabiner bei einem Sturz brechen. Verwenden Sie ein etwas längeres oder kürzeres Stück Seil.

9. Falsches Sichern bei der Expressschlinge

Beim Einlegen des Seils in eine Expressschlinge bitte sicherstellen, dass Ihr Ende, auch bekannt als das „scharfen Ende“ aus dem Karabiner (also von der Wand weg) kommt. Wenn das scharfe Ende aus dem Karabiner in Richtung der Wand führt, sind Sie „backclipped“. Dadurch gibt es eine höhere Chance, dass das Seil sich bei einem Sturz von einem Karabiner alleine lösen kann.

10. Z-Sicherung

Es gibt nichts über eine gut gesicherte Kletterpartie, damit Sie sich sicher fühlen. Um das zu erreichen, ziehen Sie Ihr Sicherungsseil immer durch die Expressschlinge und haken sich damit bei der Nächsten ein. Das ist grade bei kurz hintereinander liegenden Schlingen wichtig. Unter keinen Umständen sollten Sie das Seilende hinter der Expressschlinge zur nächsten Sicherung nutzen. Zur Not können Sie etwas Seil mit den Zähnen festhalten, um nachgreifen zu können. Aber Achtung, so haben Kletterer schon ihre Zähne verloren!

11. Benutzung von vormontierten Expressschlingen mit stark abgenutzten Karabinern

Diese Klettersicherungen zu nutzen ist sicher sehr bequem, prüfen Sie aber vorher den Zustand jeder Schlinge. Hier geht die Gefahr weniger davon aus, dass der Karabiner bricht. Durch Jahre lange Belastung, können aber scharfe kanten in den Karabiner geschliffen worden sein. Diese können Ihr Seil unter der Belstung eines Sturzes ein- oder zerschneiden.

12. Blindes Vertrauen in Bolzen

Es ist möglich, das Klettervorichtungen, wie Haken, Ösen, Bolzen und Schrauben nicht mehr sicher sind. Es ist mehr als möglich, das diese Klettersicherungen im Alter nicht mehr sicher sind. Seien Sie also vorsichtig bei allen verrostet oder korrodiert Haken etc., vor allem in Küstennähe. Hier beinhaltet die Luft viel mehr Salz, was die Korrosion fördert. Ein Bericht aus 2009 von der UIAA hat gezeigt, dass 10 bis 20 Prozent der Bolzen in tropische Meereskletterzielen bei einem Sturz nicht halten würden (bei der Annahme das ein Sturz eine Kraft von einer halben Tonne erzeugt – 510 Kg) Ähnlich verhält es sich mit einigen uralten Bolzen aus den 80 Jahren. Diese halten in der Regel noch einen Sturz aus, aber viele eben auch nicht. Wenn Sie Zweifel haben, finden Sie einen sicheren, besseren Weg und wählen Sie eine Route mit besserer Sicherung.

13. Stehen in der Fall-Zone

Steine fallen häufig von den Gipfeln der Klippen, vor allem im Frühling wenn der Schnee schmilzt oder nach einem starken Regenfall. Suchen Sie sich möglichst immer einen geschützten Sicherungsplatz. Auch in Kletterpausen sollten Sie sich von dieser Gefahrenzone fern halten.

14. Nachstieg (Toprope) durch vorinstallierte Sicherung

Der Sand und Schmutz in Ihrem Seile kann durch Metall schneiden. Bei wiederholtem Nachstiegsklettern oder Abseilen durch immer die gleichen Ringe oder Ketten an nur einer Stelle wird auf Lange Sicht das Material verschleißen. Daher sollten Sie immer das Seil immer auch durch eingene Expresschlingen führen. Noch besser ist, abseilen statt ablassen, es sei die Wand hat zu starke Überhänge um sich sauber abseilen zu können. Sie dürfen aber niemals davon ausgehen, dass Ihr Partner Sie ablässt, wenn dies nicht vorher klar kommuniziert wurde (siehe dazu auch Nummer 7). Dieser Fehler verursacht viele schwere Unfälle!

15. Kletterroute vorschlagen ohne gefragt zu werden

Es ist wirklich fantastisch, dass Sie diesen neuen, winzigen Tritt für den rechten Fuß und den kleinen Riss für die linke Hand entdeckt haben. Aber bitte behalten Sie es für sich. Es ist zwar noch niemand von der Wand gefallen, weil er einen Vorschlag gemacht bekommen hat (soweit wir wissen), aber Ihr großspuriges Verhalten könnte die Ruhe anderer Kletterer stören oder gar eine gut laufende Route zerstören.

16. Ihren Hund frei laufen lassen

Ihr Hund verdient es, die freie Natur mit Ihnen zusammen zu genießen. Betonen möchten wir aber den Ausdruck „mit Ihnen zusammen“. Hunde die frei laufen, über Seile trampeln und um ein Leckerchen Betteln beeinträchtigen die Kletter-Erfahrung viele Bergsteiger. Bitte zügeln Sie Ihre Tier.

Was sollten Sie unbedingt tun: Konzentrieren Sie sich auf Ihre Aufgabe, bis diese fertig ist. Sobald Sie Ihrem Gurt anziehen, beenden Sie diese Aufgabe auch, inkl. einem doppelten Check. Wenn jemand anfängt mit Ihnen zu sprechen, nachdem Sie anfangen haben, binden Sie immer Ihre Knoten zu ende, bevor sie ein Gespräch beginnen. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!

17. Ablenkung beim Absichern
Sie sollten keine SMS beim Autofahren tippen. Sie sollten auch nicht Wasser trinken, mit Ihrem Smartphone spielen oder die heiße Blondie anflirten, während Sie Ihren Kletterpartner absichern sollen. Konzentrieren Sie sich zu 100 Prozent auf die Sicherung des Kletterers.

18. Vergessen den Ausstieg zu prüfen
Nichts ist schlimmer, als am Ende einer perfekten Route, feststellen zu müssen, dass Ihr Ausstieg/Abstieg unmöglich ist. Sie können die einfachste Route geklettert sein, prüfen Sie immer das Ende vor dem Einstieg.

19. Klettern mit schmutzigen Schuhen
Schmutzige Schuhe haften nicht gut und durch das auftragen von Dreck und Sand auf die Fusstritte, werden diese auf lange Sicht glatt poliert. Wischen Sie Ihre Schuhe sauber, bevor Sie beginnen und steigen Sie direkt von Ihrem Handtuch oder einem günstig positionierten Stein in die Route.

Vom Weg abkommen

20. Verlassen von markierten Wegen
Viele Bergsteiger markieren Hand- oder Fußtritte mit etwas Kreide. Manchmal zeichen Sie auch die gesamte Tour mit einer großen, hässlichen Linie an. Wenn Sie es vorziehen, mit dieser Art von Sehhilfe zu klettern, stellen Sie bitte sicher, dass Sie Ihr Graffiti weg putzen bevor Sie gehen.

21. Blindes Vertrauen in alle festen Schlingen
Nur weil jemand diese Seil benutzt hat, bedeutet das nicht, dass es wieder verwendet werden kann und sicher ist. Achten Sie auf Schäden durch Sonneneinstrahlung und Ausfransen. Stellen Sie sicher, dass kein Tier das Seil, versteckt hinter einem Stein oder Baum, angeknabbert haben kann. Sie sind nicht sicher? Ersetzen Sie die Sicherung mit Ihrem eigenen Material.
Ein Auszug aus dem wahren Leben: Im Jahr 2009 riss ein Seil beim Abseilen direkt am Fixpunkt und tötete zwei junge Kletterer.

22. Nur mit der Selbstsicherung einhaken
Sicherungsseile sind super aber ungeeignet zum technischen Klettern. Sie wurden nicht entwickelt, um mehr als das Körpergewicht zu halten, und gehören daher auch nicht in das Sicherungssystem. Dafür gibt es speziell entwickelte Sicherungsseile (ähnlich denen die beim Klettersteig eingesetzt werden). Ein normale Selbstsicherung ist nicht elastisch und bremst den Fall so mit einem starken Ruck. Verhindern Sie das, indem Sie eine elatsische Selbstsicherung verwenden.

23. Eine Traverse (Quergang) nicht richtig sichern
Das Einzige, was schlimmer ist als zuerst eine Traverse zu klettern, ist als Zweiter in eine schlecht vom Vorkletterer gesicherte Traverse zu klettern. Achten Sie darauf, genug Sicherungspunkte zu setzten, um die folgenden Kletterer nicht riesige Pendel werden zu lassen, im Falle eines Sturzes. Und denken Sie daran, es ist die Sicherung NACH den Knackpunkten, die den nach kommenden Kletteren das Leben retten kann.

24. Ablassen ohne Karabiner

Lassen Sie niemals ein Stück bewegendes Nylon (Ihr Seil, zum Beispiel) durch eine Bandschlinge, ohne dabei einen Karabiner oder Metallring dazwischen zu setzten. Eine Bandschlinge kann in Sekunden unter einem straffen und bewegendem Seil verbrennen. Abseilen direkt von Schlingen ist immer gefährlich. Wenn das Seil ungleichmäßig rutscht – zum Beispiel aufgrund von ungleicher Spannung bei der Benutzung von verschiedene Durchmesser-Seilen – kann es die Schlinge zerschneiden. Verbessern Sie diese Sicherungen mit einer Expresschlinge oder einem Karabiner, der fest mit Klebeband verschlossen ist.

25. Vergessen von Ausrüstung
Teure Ausrüstung an der Wand zu vergessen, ist ein überflüssiger und dummer Fehler.

26. Vergessen der Stirnlampe

Auch wenn Sie nicht planen, dass Sie eine Lampe benötigen, stecken Sie eine in Ihre Tasche oder befestigen Sie diese an der Rückseite Ihres Klettergurts für lange Touren. Ein Licht kann den Unterschied zwischen einem kalten, durstig Biwak und einer angenehme Abendwanderung zurück zum Auto machen.

27. Das Tragen von einem Rucksack in einem Kamin

Viele klassische Klettertouren beinhalte einen langen Kaminteile. Wenn Sie auf etwas Spaß hoffen, während Sie sich durch die engen Schlitze drücken, nehmen Sie bitte keinen 80l Rucksack voll mit Wasser und Energyriegeln mit. Wenn Sie einen Rucksack tragen, hängen Sie diesen mit einer Schlinge an Ihre Sicherungsschlaufe. Dieser baumelt dann unter Ihnen während Sie in kurze Abschnitten durch den Schornstein klettern.
Was Sie auf jeden Fall tuen sollten: Klettern Sie zurück, wenn nötig. Wenn Sie feststellen, dass Sie abscheulichen Seilzug haben (manchmal unvermeidbar, wenn Sie die folgenden Kletterer schützen wollen) setzten Sie ein paar extra Sicherungen und klettern Sie zurück. Wenn Sie versuchen, das Problem mit Gelwalt zu bekämpfen, wird der Widerstand nur noch größer. Sie werden sich Zeit und Frustration ersparen, wenn Sie das Problem frühzeitig beheben.