Kletterwände für Kinder

Die speziell für Kinder entwickelten Kletterwände sind einfach zu installieren, bieten ein hohes Maß an Sicherheit und größte möglichen Spaß. Besondere Formen geben der Kletterwand ggf. auch den richtigen Look fürs Kinderzimmer. Sämtliche Informationen, die Sie für das sichere Training Ihrer Kinder brauchen, finden Sie >>hier<<.

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Klettern ist in den letzten Jahren zu einem echtem Trendsport geworden. Dazu haben nicht nur Profi Kletterer wie Reinhold Messner und die Huberbuam beigetragen, sondern auch ein erhöhtes Interesse am Outdoorsport im Allgemeinen. Klettern schult Körper, Geist und macht frei. Kletterwände sind die optimale Ergänzung zum Training am Fels oder in professionellen Kletterhallen. Deshalb haben wir unsere Lieblingskletterwände zusammengestellt und bieten diese hier an.

Kletterwände gibt es in allen Formen und Farben, wir haben auf diesen Seiten einmal die Klassiker vorgestellt. Unserer Erfahrung nach bietet es sich an, zu erst mit einer kleineren Kletterwand zu starten, um zu schauen ob bei den Teilnehmern überhaupt ein Interesse besteht. Im Optimalfall gibt es dann Möglichkeiten, eine bestehende Kletterwand mit weiteren Kletterwandpanelen zu erweitern. Fall Sie Fragen haben, zögern Sie nicht auf uns zu zu kommen.

Kletterwand kaufen Kinder kletternd

Kinder sind von Natur aus gut im Klettern. Mit einer Kletterwand unterstützen Sie diese Entwicklung und geben Ihrem Kind die Chance sich weiter zu entwickeln und sicherer zu werden. Das Klettern übt das Gleichgewicht zu halten und den eigenen Schwerpunkt zu kenne. Ein sicherer Stand und koordinierte Bewegungsabläufe werden spielerisch erlernt. Alle von uns angebotenen Kletterwände bieten diese Möglichkeiten bei größt möglicher Sicherheit und unter Beachtung der für Deutschland geltenden Norm DIN EN 12572. Sollten Sie weiter gehende Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an.

Kinder – Kletter – Training

Mit steigender Beliebtheit von Jugend – Wettkampfklettern und den beachtlichen Erfolgen junger Deutscher Kletterern wie zum Beispiel Ruben Firnenburg fragen sich (hoffentlich) viele Eltern & Trainer – Wie sollten unsere Kids am besten trainieren? Ohne Zweifel führen solcherlei Gedanken direkt in billige Fitnessstudios und nicht-altersgerechtem Training. Klar ist: Top Leistungen können nur mit einer Kombination aus Übung korrespondierendem Training und etwas Glück bei der körperlichen Statur erreicht werden. Was selbstverständlich auch hilft sind gute Gene, Flexibilität und eine gute Portion Kraft. Aber selbst ohne Training und den Kids beim Kraxeln freien Lauf zu lassen wird über die Zeit effiziente und clevere Kletterer ergeben, die mit Spaß an der Sache dabei sind.

Somit ist es sicher kein Fehler, wahrscheinlich eher eine positive Idee, die Kids etwas Krafttraining machen zu lassen. Althergebrachte Sprichwörter wie “Krafttraining ist nichts für Kinder” oder “Kinder werden mit Krafttraining aufhören zu wachsen” kann man wohl getrost bei Seite schieben. Kletterwand kaufen Kinder kletterndDenn Wissenschaftler des  Institut für Sportmedizin an der angesehen Harvard University haben herausgefunden, dass Krafttraining für Kinder durchaus Sinn macht, so lange das Training dem Alter angepasst ist. Die Übungen sollten weder zu dynamisch noch belastend sein und sollten vor allem in natürlichen Bewegungsabläufen vorkommen. Was sind also altersgerechte Kletterübungen für Kinder? Schauen wir uns in der Folge doch einmal die verschiedenen Altersgruppen an:  6-9 Jahre. 10-15 Jahre und 16-18 Jahre.

1. 6-9 Jahre

Vor dem jugendlichen Wachstumsschub in Richtung einem erwachsenen Körper kommt die meiste Kraft aus dem motorischen Lernen, und nicht aus konkretem Muskeltraining. Somit ist jede Art von extensivem Muskeltraining unsinnig und sollte auch vermieden werden. Motorisches Lernen geschieht, wenn Kinder Bewegungen imitieren und so in ihrem Nervensystem abspeichern – vor allem verbesserte Koordination und Synchronisation zwischen motorischen Muskelpartitionen (Muskelgruppen, die gemeinsam angesprochen werden (können)) führen wie von selbst zu erhöhter Kraft. Somit ist das natürlich Bewegungstraining das Rückgrat jeden Trainings in diesem Alter. Kletterspezifische Kraft wird vor allem dann erlernt, wenn das Kind immer wieder die Möglichkeit bekommt, kleine Kraxeleien selbst zu bewältigen. Ein paar passende Kletterübungen einzubauen ist sicher kein Fehler, so lange es Spaß macht und dem Kind beim Bewegungstraining nicht “im Weg steht”. Eigengewichtstraining wie unterstütze Klimmzüge, Liegestütze, Crunches oder  andere Leichtathletikübungen helfen genauso. Und was kann es schöneres geben, wenn der Papa als Trainer mit dabei ist der junge Kletterer bei ein paar Liegestützen auf dem Rücken sitzen darf?

2. 10-15 Jahre

In der zweiten Altersgruppe ist es, vorausgesetzt der Jugendliche hat bereits erste Klettererfahrung gemacht oder verfügt über ähnliche Fähigkeiten, ist ein moderates Krafttraining geeignet. In dieser Lebensphase kommt es immer wieder zu Wachstumsschüben (bei Jungs im Schnitt im Alter von 11.5 Jahren und bei Mädchen im Alter von 13,5 Jahren), die Statur ändert sich und Umstellungen des Hormonhaushalts können zu weiteren Größenänderungen führen.
In dieser Phase können vor allem schnell wachsende Jugendliche eine negative Verschiebung ihres Kraft – Gewichtsverhältnisses erfahren. Es versteht sich von selbst, dass wenn es zu einem schnellen Wachstum kommt, dass der Muskelapparat einige Zeit braucht, um hier aufzuholen. Auch hier sind qualifizierte Trainer ein großer Vorteil, wenn Jugendliche Schwierigkeiten haben zu verstehen, warum Übungen und Routen schwieriger erscheinen als “früher”. Es gibt Fälle, bei welchen die Jugendlichen mit einer starken Diät oder extensivem Krafttraining (oder beidem beginnen), um die bisherigen Leistungen  (zu er-)halten zu können. Die Reaktion ist klarerweise wenig förderlich und kann in Frustration oder weiterer Leistungsabnahme enden.
Ein guter Trainer wird gezielt auf den jugendlichen Kletterer eingehen und erklären, dass diese Entwicklungen im Rahmen der Pubertät völlig normal sind. Im Weiteren ist dar zu legen, dass nach den Umstellungen mit den selben oder ähnlichen Leistungen zu rechnen ist, der / die Jugendliche wird größer, stärker und in der Lage sein, auf noch höherem Niveau zu klettern. In diesem Alter kann nun damit begonnen werden, kletter-spezifische Kraftübungen zu starten, welche die neu gewachsenen Muskeln trainieren und so effektiveres und effizienteres Klettern zu ermöglichen und gleichzeitig das Risiko von Dehnungen zu minimieren.Kletterwand kaufen Kinder kletternd
Der Fokus des Trainings des Jugendlichen sollte jedoch weiterhin auf der Entwicklung von sauberen Klettertechniken und mentaler Stärke liegen. Daneben ist es nun möglich, 20 – 40 Minuten Krafttraining jeweils 3 Tage die Woche in den Trainingsplan aufzunehmen. Kletterspezifische Übungen wie Klimmzüge,  Lock-offs, Fingerbrett Klimmzüge und (in kleinen Dosen) hängende Übungen. Auch diverse Bauchmuskelübungen können in das Klettertraining eingearbeitet werden. Wichtig ist der Verzicht auf tiefergehende und kraftraubende Übungen. Es geht primär darum, die Muskeln langsam (!) an die Kontraktionen zu gewöhnen. Dies kann zu Nervenüberreizungen in den Fingern und in der Folge verlängerten Trainingsverzicht bedeuten. Dies ist jedenfalls zu beachten.
Am wichtigsten ist aber, zu dem regelmäßigen Training Muskelgruppen zu trainieren, die sonst im Training nicht oder kaum angesprochen werden. Regelmäßiges Klettern, selbst ohne spezielle Kletter-Kraftübungen, wird zu einer starken Zunahme der in Anspruch genommenen Muskelgruppen führen. Zu einem gesamtheitlichen Training gehört jedoch auch, Muskelgruppen zu trainieren, die nicht unbedingt zu den Kern-Klettermuskeln gehören, das beugt Verletzungen vor und trägt vor allem zu einer gesunden Staturbildung In der Altersgruppe 10-15 Jahren bei. Zu nennen sind hier jedenfalls die Muskeln im Brustbereich, den Armen und Schultern sowie der Rotatorenmanschette. Ein maßvolles Training, 10-15 Minuten an 2 Tagen in der Woche sollte ausreichen. So werden Verletzungen und an neuen und somit anfälligen Muskelgruppen vorgebeugt.
Viele wichtige Gegenmuskel Übungen sind zum Beispiel 2 Sets Liegestütze, ein oder zwei Sets Freihanteltraining über dem Kopf, 2 Sets Dips und eine Übung zur extern und internen Rotation der Schultern. Jede Übung muss mit leichtem Gewicht durchgeführt werden, sodass leicht 20-25 Wiederholungen möglich sind. Diese Übungen eigenen sich am besten als CoolDown nach dem Klettertraining oder als kurze Übung vor dem Frühstück an einem trainingsfreien Tag.
Ein abschließendes Element von effektivem Training für jugendliche Kletterer ist Flexibilität. Da viele Kletterwand kaufen Kinder kletterndKletterbewegungen viel Flexibilität verlangen, sind besonders wachsende Knochen und Muskeln ein Grund dafür ,dass nach dem Wachstum eine gewisse Steifigkeit vorliegt. Somit ist vor allem den Dehnübungen der beanspruchten Muskelgruppen besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Denn kein Kletterer kann erfolgreich sein, wenn die Flexibilität nicht ausreicht, um die Kraft “an die Wand zu bringen”. Dehnübungen der Arme, Beine und des Torso sollten im Warmup vor dem Klettern oder dem Krafttraining absolviert werden um im Training über ein Maximum an Kraft und Flexibilität zu verfügen. Und auch am Ende eines langen Tages können 10-15 Minuten an Dehnübungen (im Bett oder vor dem TV) ausreichen, ein gutes Maß an Flexibilität zu behalten.

3. Alter 16-18 Jahre

Wenn jugendliche Kletterer ihre finale Körpergröße erreichen, können diese schrittweise in intensives und kletterspezifisches Training herangeführt werden. Trotzdem sind die Jugendlichen in Wachstumsphasen anfällig für Verletzungen: Es wird empfohlen erst ab einem Alter von ca. 20 Jahren mit diesem Training zu beginnen. Was in diesem Alter jedoch auch häufig auftritt, sind Verletzungen durch Überbeanspruchung und zu intensivem Training. Vor allem kletteranfällige Körperteile wie Finger, Ellenbogen, und Schultern sind hierbei zu nennen. Deshalb ist es, nicht nur in diesem Alter, vorteilhaft wenn der Jugendliche ein Elternteil dabei hat, das auch kletterbegeistert
ist.
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Viele dieser bereits erfahrenen Kletterer werden bereits gute Leistungen erbracht haben und durch Training in Verbindung mit Talent ist vielleicht schon ersichtlich, ob es für hoch- oder höchstklassiges Klettern ausreicht. Top Trainingsleistungen wie einarmige Klimmzüge und, Campustraining (Leitertraining) und Bouldern mit einem 5 kg Gurt kann schrittweise in’s Training integriert werden. Trotzdem ist es empfehlenswert, von “Double Dyno“ Campustraining vor dem 18. Geburtstag Abstand zu nehmen, im Falle auch später falls der Jugendliche etwas “später dran” ist. Das Stärken von antagonistischen, also gegensätzlichen Muskelgruppen sollte als Verletzungsvorbeugung und einer optimalen Staturentwicklung im Vordergrund stehen – das gilt für junge Kletterer und auch bis in die frühen “20er”.
Während dessen ist es natürlich zwingend, dass das Trainingsprogramm insgesamt auf ganzheitliches Klettern abgestimmt ist, das meint sowohl Mentales- als auch Techniktraining. Denn es ist besser, in vielen Bereichen überdurchschnittlich stark zu sein als in einem eng abgesteckten Bereich (Impulskraft) sehr stark zu sein. Als jugendlicher Kletterer zu wachsen bedeutet auch, zu verstehen das Niederlagen (enttäuschende Trainingserlebnisse können auch Niederlagen sein) Kletterwand kaufen Kinder kletterndauch dazu führen können, überhaupt in einem Bereich wachsen zu können. Um ein Meister am Fels zu werden ist es wichtig, über Erfahrungen in den unterschiedlichen Techniken und Felstypen zu verfügen. Zur Komplettierung des Trainings sollte der Trainer das Gewichtstraining mit dem Klettertraining verzahnen und alle Facetten des Sports mit einbringen – also ein ganzheitliches Klettertraining anbieten. Manchmal helfen Bücher wie Maximum Climbing (Maximum Climbing: Mental Training for Peak Performance and Optimal Experience) introvertierten und bedachten Jugendlichen. Denn hierbei handelt es sich um einen anspruchsvolles Buch, das kognitive Fähigkeiten fördert und sowohl hilft, Kletter- als auch Lebensaufgaben anzugehen.
Alles in allem ist Klettertraining für Kinder und Jugendliche eine komplexe Sache. Am besten ist es, auf die Bedürfnisse einzugehen und im Falle einen erfahrenen Trainer zu Rate zu ziehen. Denn nur die Kombination aus körperlicher Konstition, Motivation und angepasster Anleitung wird wirklich große Kletterer hervorbringen.

Bei Fragen rufen Sie uns gerne an unter:

089 45 81 45 24